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Wie gesund ist Senf?

Autor: Tobias / vom 11. Januar 2015

 

Die Chinesen haben Senf bereits vor 3.000 Jahren eingesetzt. Griechen und Römer benutzten Senf und Karl der Große hat den Anbau von Senf per Dekret im 8. Jh. befohlen. Senf und Meerrettich waren, vor der Entdeckung von Pfeffer und Chilli, die einzigen scharfen Gewürze in Europa. 

 

 

Darüber hinaus ist Senf für die Traditionelle Chinesische Medizin, Pythagoras und viele andere Mediziner schon lange ein Heilmittel. Wie bei allem gilt auch hier; Du bist was Du isst. Oder anders gesagt; Essen ist unsere Medizin.

 

 

Heute geht man von verdauungsfördernden und antibakteriellen Wirkungen durch sekundäre Pflanzenstoffe aus. Deshalb können Senfwickel bei Erkältungen eingesetzt werden. (siehe ↑netdoktor.de)

 

 

Es gibt Senfpflaster (siehe ↑lexikon-alternativ-heilen.de) für rheumatische Beschwerden und Fußbäder mit gebrühtem Senfmehl (2 EL Senfmehl für 5-6l Wasser, bzw. Körner mit Skeppshult Gewürzmühle schroten), die den Kreislauf wieder in Schwung bringen und in kalten Monaten einheizen. Bei Muskelkater kann man sogar Senfkörner in der Badewanne aufgießen. Die kreislaufanregende Wirkung erhöht die Durchblutung und beschleunigt die Regeneration. Dazu maximal 150 Gramm Senfmehl (Ganze Körner mit der Gewürzmühle Skeppshult schroten) und am besten in ein Leinensäckchen ins Wasser legen (37º) und drücken. 

 

 

Beim Grillen entstehen durch Rauch krebserregende Stoffe. Senf hilft dem Körper diese Stoffe abzubauen[1]. Verantwortlich hierfür sind wiederum sekundäre Pflanzenstoffe (Siehe auch „Wie gesund ist Olivenöl?“). Außerdem regt Senf die Fettverdauung an, da die Produktion von Verdauungssäften angeregt wird. Darüber hinaus neutralisiert Senf überschüssige Säure und verhindert so Sodbrennen.

 

 

(Tafel-)Senf wird meist mit Essig produziert, vielfach auch mit Most. Deshalb wird Senf auch Mostrich in Deutschland, Moutarde in Frankreich oder Moustard in England genannt.

 

 

Wichtig ist allerdings die schonende Produktion, damit die ätherischen Öle bzw. Sekundären Pflanzenstoffe in Senf erhalten bleiben. Der Einbecker Senf wird in einer Steinmühle sehr langsam gemahlen, damit sich ätherische Öle nicht verflüchtigen. Die traditionelle Herstellung dieses Delikatessen Senf macht ihn so gesund und hebt ihn von Supermarktprodukten deutlich ab.

 

 

 

Bitte beachte, dass bei gesundheitlichen Beschwerden immer ein Arzt hinzuzuziehen ist. Diese Informationen sind nur Anregungen und ersetzen den ärztlichen Rat nicht. 

[1] http://www.badische-zeitung.de/bildung-wissen-1/freiburger-forscher-scharfer-senf-schuetzt-vor-krebs--49658011.html