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Wie gesund ist Olivenöl?

Autor: Tobias / vom 9. Juni 2014

 

Den Römern war Olivenöl für das Wohlergehen so wichtig, dass es neben Brot kostenlos an Bedürftige verteilt wurde. Verbreitet war bin in die Neuzeit aber vor allem die äußerliche Anwendung bei muskulären Problemen und Entzündungen.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe

 

In heutiger Zeit werden immer mehr positive Wirkungen des Verzehrs von Olivenöl entdeckt. Den Gründen sind die Forscher auf der Spur. Sicher ist jedoch: Im Gegensatz zu anderen Pflanzenölen enthält Olivenöl sogenannte phenolische Komponenten und andere sekundäre Pflanzenstoffe, die für den einzigartigen Duft verantwortlich sind.

Der Duft der euch bei unserem Olivenöl entgegenkommt ist nicht nur einfach herrlich anregend. Er bedeutet auch, dass unser Olivenöl deutlich mehr sekundäre Plfanzenstoffe enthält und deswegen viel gesünder ist.

 

Eigentlich schützen Polyphenole Stoffe Plfanzen selbst vor Umweltstress und finden sich vor allem in Gewächsen, die wie die Olive starken Belastungen, beispielsweise durch Sonnenlicht, ausgesetzt sind. Auch wieder interessant, dass wissenschaftlich belegt ist, dass die Heilung eines Sonnenbrandes deutlich beschleunigt wird mit Olivenöl. (↑ Artikel Spiegel.de)

 

Die besonders intensive Bitterkeit und Schärfe unseres intensiv-fruchtigen Olivenöls ist ebenfalls ein Indikator für den hohen Gehalt an Polyphenolen:

 

  • Eine der gesundheitsfördernden Substanzen im Olivenöl ist das Phenol Oleuropein. Es hat eine hohe antioxidative Wirkung und kann vor Herzinfarkt schützen. Oleuropein und andere Begleitstoffe finden sich jedoch nur im nativen Olivenöl, nicht in raffinierten Produkten.
  • Das in Olivenöl enthaltenen Alpha-Tocopherol, eine Form von Vitamin E, wirkt zudem als Fänger freier Radikale.
  • Eine großangelegte Studie der Universität Athen mit 36.000 Teilnehmern hat gerade erst eine deutliche Beziehung zwischen dem Genuss von Olivenöl und der Reduzierung des Krebsrisikos nachgewiesen.
  • Bei erhöhtem Cholesterinspiegel ist Olivenöl dazu angetan, dank seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren die Werte effektiv zu senken.
  • Extra natives Olivenöl beinhaltet zudem geringe Dosen eines natürlichen, nicht selektiven Cyclooxygenase-Hemmers namens Oleocanthal, der eine mit Ibuprofen vergleichbare entzündungshemmende Wirkung besitzt.

 

Fett

Nun noch schnell ein paar Worte zum Thema Fett. Die Olive ist eine kleine Frucht, da kleine Früchte nur wenig Wasser benötigen und Olivenbäume in kargen, trockenen Regionen wachsen. Auf kleinem Raum muss sie entsprechend viel Energie speichern, damit der Kern der Frucht später auch einen Trieb ausbilden kann. Deswegen bildet die Olive Fett statt Zucker/Kohlenhydraten in ihrer Frucht. Denn in Fett ist nun mal deutlich mehr Energie gespeichert als in Zucker (Kohlenhydraten).

 

Der „Krieg gegen Fett“, wie Tom Mueller es in seinem Buch nennt, ist nämlich letztendlich unsinnig. Fett ist schließlich nicht nur als Energieträger lebenswichtig, sondern ebenso für die Durchlässigkeit von Zellmembranen und der neuronalen Transmission (das Gehirn besteht zu 70 % aus Fett). Fett wird auch benötigt, um die Vitamine A, D, E und K aufzunehmen.

 

Allein die heutzutage in großen Mengen konsumierten tierischen Fette bzw. gesättigten Fettsäuren sind unserem Körper nicht zuträglich. Hingegen helfen die einfach ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls dem Körper, die richtige Balance zwischen gutem und schlechten Cholesterin herzustellen. Gesundheit in Bezug auf Fett ist also weniger eine Frage der Menge, sondern vielmehr welche Fette wir essen, so die neuesten Erkenntnisse. 

 

Überlegt mal, warum die Griechen so alt werden? Weil deren Gesundheitssystem so viel besser ist, oder weil die den höchsten Olivenölverbrauch überhaupt haben? Vielleicht ist es nicht nur das Olivenöl, aber ich bin mir sicher es trägt einiges dazu bei. Die neuesten wissenschaftlichen Studien zeigen das jedenfalls eindeutig.