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Wie bewertet man die Qualität von Olivenöl?

Autor: Tobias / vom 9. Juni 2014

 

Das Thema Olivenöl ist kompliziert. Fachmagazine wie Merum oder Bücher wie Extra Vergine: Die erhabene und skandalöse Welt des Olivenöls“ erklären umfangreich, warum 95 Prozent der verkauften Olivenöle richtig schlecht sind.

 

Im ↑ Juni 2014 hat der Stern festgestellt, dass viele Supermarktöle gepanscht sind. Für den Verzehr nicht mehr geeignete Öle werden gefiltert und vermischt, bis letztendlich das Öl nach nichts mehr schmeckt und die gesundheitlichen Vorteile von Olivenöl nicht mehr vorhanden sind.

 

stern Der Olivenölbetrug Magazin 

 

Spitzenöle entstehen mit jeder Menge Handarbeit und sind sehr aufwendig. Für gutes Olivenöl benötigt man einen Hersteller dem man vertrauen kann. Letztendlich sind nur Geruch und Geschmack ein wirklicher Gradmesser, für hervorragendes Öl.

 

Folgende Qualitätskriteren solltet Ihr beim Kauf von Olivenöl berücksichtigen:

 

Bezeichnung „Natives Olivenöl Extra“ oder "Extra Vergine Olivenöl":

Beide Bezeichnungen beziehen sich auf die gleiche EU-Richtline, sind also identisch. Alle Olivenöle im Supermarkt werden heutzutage als Extra Vergine verkauft, es gibt dort keine "Nativen Olivenöle" oder "Olivenöle". Experten schätzen allerdings, dass höchstens 5 - 10 % der Olivenöle wirklich erstklassig sind. Dies zeigt sich auch in Test. Extra Vergine ist also kein Kriterium für ein Spitzenöl. Letztendlich gibt es somit kein unabhängiges Qualitätssiegel.

 

Der Preis:

Wenn man den anfallenden Arbeitsaufwand bedenkt, dann kann man für 4-5 € je Liter kein gutes Olivenöl bekommen. In modernen Plantagen, in denen Baumbeschnitt und Ernte automatisiert wurden, lässt sich gutes Olivenöl für 10 Euro pro Liter produzieren. Für Bio-Olivenöl mit viel Handarbeit sind 20 € je Liter ein günstiger Preis. Wir können diesen übrigens nur realisieren, weil wir direkt vom Hersteller beziehen und somit den teuren Zwischenhandel ausschalten. Eins ist aber jetzt schon klar: Zukünftig müssen die Preise steigen, ansonsten werden immer mehr Olivenbauern ihre Arbeit einstellen. Und wir müssten dann gezwungenermaßen industriell verarbeitetes Öl konsumieren. In China werden dafür zurzeit riesige Plantagen angelegt. In Zusammenhang mit billigen Arbeitskräften könnte das viele europäische Olivenbauern zur Aufgabe ihrer Betriebe zwingen.

 

Kaltpressung:

Alle Olivenöle werden heute kalt gepresst. Dies ist kein Qualitätskriterium. Bei Marcinase wird das Olivenöl bei ungefähr 25 Grad verarbeitet. Kalt gepresst heißt übrigens nicht, dass hier eine Kühlung zum Einsatz kommt, sondern dass das Öl ohne gezielte Einwirkung von Hitze ausschließlich durch Druck gewonnen wird.

 

Erste Pressung und Tropföl:

Ebenfalls ein Marketingbegriff. Öl wird heute nur ein Mal gepresst. Erste Pressung ist kein Qualitätskriterium sondern Standard. Bei Tropföl soll der Saft einfach so weglaufen, ohne Pressung. Der Kontakt mit der Luft ist dabei allerdings sehr hoch, so dass das Öl schnell beschädigt wird.

 

Farbe des Öls:

Die Farbe hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen Sorte, Erntezeitpunkt, Jahr, Klima und so fort. Sie kann nach Olivenart und Herkunft von grün bis goldgelb variieren und ist vor allem den unterschiedlichen Methoden und Feinheiten der Filtrierung geschuldet. Die Farbe allein ist also kein Qualitätskriterium. Olivenöltester testen in undurchsichtigen Gläsern, damit die Farbe das Ergebnis nicht beeinflusst.

 

Herkunft:

Auf der ganzen Welt werden gute Olivenöle angebaut. Das Herkunftsland ist kein Garant für eine hohe Qualität.

 

 

Das Marcinase Olivenöl bei TASTE & STORIES:

Die Olivenlese erfolgt unmittelbar vom Baum per Hand. Dieses Verfahren gewährleistet die höchstmögliche Reinheit des späteren Öls, da keinerlei überreife oder gar verdorbene Früchte in den Verarbeitungsprozess gelangen. Sofort nach der Lese werden die frischen Oliven in einer hochmodernen Ölmühle unter Ausschluss von Sauerstoff gepresst. Auf diese Weise wird höchste Qualität garantiert, die sich durch einen geringen Säuregehalt und einen niedrigen Prozentsatz von Peroxyden bei unverändertem Vitamingehalt auszeichnet. Das Öl wird schließlich in Gefäßen aus rostfreiem Stahl gelagert, die ebenfalls komplett luftdicht abgesichert jegliche Oxydation des Öls verhindern. Licht und Sauerstoff schaden Olivenöl am meisten und sind auch der Grund, warum Olivenöl ranzig werden kann. 

 

Wir lassen unser Olivenöl in Kanister abfüllen, damit das Öl auch bei Euch zu Hause ideal vor Licht geschützt ist. Die kleine Füllmenge gewährleistet einen schnelleren Verbrauch, denn schließlich nimmt die Qualität von Olivenölen nach Anbruch durch den Kontakt mit Sauerstoff generell ab. Hochwertiges Olivenöl sollte man innerhalb von 30 Tagen aufbrauchen. Ranzig wird es frühestens nach einem halben Jahr.