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Rohschokoade oder Conchiert?

Autor: Tobias / vom 14. März 2014

 

1521 eroberten die Spanier das Reich der Azteken und damit entdeckte Europa die Schokolade. Der Begriff Schokolade wurde von den Spaniern eingeführt, da Kakao zu viele unangenehme Assoziationen ausgelöst hat in den europäischen Sprachen. Schokolade wurde bei den Azteken als Getränk zubereitet.

 

Als Sizilien noch Bestandteil der spanischen Krone, im 16. Jahrhundert, war, wurde dann im sizilianischen Ort Modica Kakao mit Zucker bei maximal 40 Grad vermischt. Die Kakaomasse wird seit dieser Zeit in Modica mit Rohrohrzucker vermischt, um Schokolade in fester Form zu genießen.

 

Erst 1878 hat Rodolphe Lindt in der Schweiz die Conche erfunden. Aus Milchpulver, Zucker, Kakaomasse und Kakaobutter wird über einen langen Zeitraum bei über 70 Grad und bis zu 71 Stunden eine Masse in einem Gefäß hin- und hergeschlagen. Erkaltet diese Masse, dann erhält man die heute üblichen Schokoladen mit ihrem zarten Schmelz. Durch das Umwälzen und Erhitzen verflüchtigen sich dazu noch Bitterstoffe.

 

Die Schokoladenherstellung á la Modica, also die raue Schokolade mit kristalliner Struktur, war fast ausgestorben. Heute allerdings ist die Modica Schokolade wieder groß im Kommen. Bitter und Süß verbinden sich hier im Mund zu einem fantastischen Geschmackserlebnis. Und da wir die Abwechslung lieben, mögen wir conchierte Schokolade und auch die grobe Struktur aus Modica.

 

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