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pomo d'Amore - Der Liebesapfel

Autor: Tobias / vom 9. April 2014

 

Die Geschichte der Tomate in unserer Kultur ist nicht sehr alt. Weder Griechen, Römer, noch unsere Vorfahren im Mittelalter kannten die Tomate. Erst 1523 wurde sie von spanischen Seefahrern aus Amerika nach Europa gebracht.

 

 

Zu Beginn wurde sie als Zierpflanze missverstanden. In Nord- und Mitteleuropa dachten die Menschen lange, Tomaten seien giftig und hätten eine aphrodisierende Wirkung. Sie wurde vor allem in Gartenlauben, dem Rückzugsort für Verliebte, angepflanzt. Daher der Name pomo d’Amore. Über den Aspekt von Giftigkeit und aphrodisierender Wirkung sollten wir zügig einen eigenen Artikel schreiben. Es sei an dieser Stelle nur auf den schönen Zusammenhang von Lust und Liebe, Sünde und Gift in der christlichen Tradition hingewiesen.

 

 

Spanier und Italiener waren allerdings ziemlich schnell dabei, Tomaten landwirtschaftlich anzubauen. Damals noch hauptsächlich gelbe Tomaten, weshalb die Italiener sie pomodoro, also Goldapfel, nennen.

 

 

Antonio Latini - Schreibt das Kochbuch mit dem ersten Rezept für Tomaten

Antonio Latini - bescherte uns das erste Kochbuch mit Rezepten, die Tomaten beinhalten. "Lo scalco alla moderna" Neapel 1692
↑ Englische Wikipedia über Antonio Latini 

 

 

Um 1900 herum war die Tomate dann auch in weiten Teilen Deutschlands ein alltägliches Lebensmittel. Heute ist sie eine der bedeutendsten Gemüsesorten in unserem Ernährungsplan. Nachdem seit einigen Jahre wieder hervorragende aromatische Sorten im Handel erhältlich sind, machen Tomaten richtig viel Spaß. Und wenn diese nicht verfügbar sind, dann gibt’s ja unsere Dosentomaten und unsere Kirschtomatensauce. Beide enthalten viel Aroma und wichtige Nährstoffe. Vergesst holländische Wassertomaten! Heute essen wir im Schnitt 10 kg frische Tomaten. Das zweitbeliebteste Gemüse sind Karotten mit 7,8 Kg. (↑ Siehe Bauernverband) Dazu kommen noch ca. 12 Kilo Dosentomaten oder Tomatensauce.

 

 

Eins noch: Warum sagen wir Deutsche „treulose Tomate“, wenn jemand sein Versprechen nicht einhält? Die Tomatenzucht zu Anfang des letzten Jahrhunderts war noch schwierig. Oft gab es keine Ernte. Die vielVERSPRECHENDE Pflanze hat nicht gehalten, was sie versprochen hat. Dazu kam, dass Italien das Dreierbündnis des Deutschen Reichs, Österreich-Ungarns und dem Königreich Italien wider Zusage verlassen hatte. Die tomatenessenden Italiener waren von da an „treulose Tomaten“.

 

Unsere Italiener halten Ihr Versprechen. Tomatensauce aus Sizilien und original italienische Flaschentomaten in der Konserve.

 

 

 

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