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Pizzateig

Autor: Casa Maria / vom 11. Oktober 2014

 

Hinweis vor dem Start:

Beim selber machen eines original Pizzateig eignen sich 500g Mehl (4 Personen) am besten. Dabei entstehen zwei Kugeln für zwei Bleche. Italienscher Pizzateig wird natürlich am besten mit original italienischem 00 Mehl hergestellt. Wir haben hier nicht nur ein Rezept, sondern zeigen auch um was es geht, wenn man Pizza selber macht. Dieser Artikel ist also Grundrezept und Kochschule in einem. Pizzateig geht eigentlich sehr einfach, wenn Ihr das Prinzip versteht, dann braucht ihr schon bald gar kein Rezept. 

Während der Herstellung des Teiges sollte im Raum möglichst keine Zugluft herrschen. Bei kälterer Witterung kann man dem Teig beim Gehen helfen, indem man ihn bei 50° im Backofen mit Tuch zugedeckt „arbeiten“ lässt.

 

 Zubereitung Rezept Pizza

 

Zutaten:

500 g Original italienisches 00-Mehl Bio

265 ml lauwarmes Wasser

1 TL Bio-Malzextrakt (statt Zucker, macht den Teig knusprig, z.B. Gerstenmalzextrakt von Demeter aus dem Bioladen)

10g frische Hefe (Zimmertemperatur) - (oder 5g Trockenhefe)

2 EL Olivenöl

1 EL Salz

 

 

Los Gehts:

Am leichtesten lässt sich der Grundteig in einer breiten Schüssel anrühren, bevor er auf der Arbeitsplatte geknetet wird. Zuerst in die Mitte des gesamten Mehles eine kleine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln und mit etwas von dem lauwarmem Wasser begießen und leicht mit dem Mehl vermischen, bis sich kleine Blasen bilden. Dann das Malzextrakt und das Olivenöl einmischen. Jetzt erst das abgemessene Wasser und das Salz hinzufügen und vermengen – am besten mit einem Teiglöffel.

 

Tipp vom Pizzabäcker: Das Salz sollte nicht gleich zu Anfang direkt mit der Hefe in Kontakt kommen, da es ihre Wirkung stark beeinträchtigt.

 

 

Pizzateig kneten:

 

Sobald alle Zutaten gut vermengt sind, den Teig auf eine saubere, leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und den Teig mit beiden Handballen kneten. Dabei immer wieder falten und in Drehungen im Uhrzeigersinn vom Körper weg kneten. Diesen Vorgang mindestens 5 Minuten wiederholen, bis eine glatte, homogene Teigkugel entstanden ist. Danach in die leicht bemehlte Schüssel zurück, mit einem Tuch abdecken, und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

 

 

Ruhephase:

 

Danach den Teig in zwei Hälften teilen, Kugeln formen und wieder abgedeckt an einem warmen Platz gehen lassen. Bewährt hat sich hier ein bemehltes Backblech, worauf die zwei Kugeln mit einem Tuch bedeckt bei 50° im Ofen aufgegangen sind. Die Dimension der Kugeln sollte ein Dreifaches erreichen.

 

Sobald sich die Größe der Teigkugeln verdreifacht hat, kann das erste Blech vorbereitet werden. Dazu eine Kugel kurz durchkneten und auf der bemehlten Arbeitsplatte mit einem bemehlten Nudelholz auf Backblechgröße ausrollen. Auf das Backblech legen und nochmals ruhen lassen, bis das Teigvolumen sich in etwa verdoppelt hat.

 

Backen:

 

Den Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 225° vorheizen.

 

Dann mit einer Gabel die Teigplatte mehrmals einstechen und den Belag, beginnend mit der Tomatensoße, darauf verteilen. Sofern Mozzarella verwendet wird, diesen erst 5 Minuten vor Ende der Backzeit auflegen.

Backzeit insgesamt: 15 – 20 Minuten auf mittlerer Schiene.

 

Buon appetito!

 

Tomatensauce

Für eine tomatig-intensive Basis eignet sich hervorragend die sehr geschmackvolle Kirschtomatensauce von T & S oder die Dosentomaten „Terra e Cielo“, gewürzt mit frischem Thymian und Oregano, Meersalz und frisch gemahlenem, bunten Pfeffer.

 

Belag:

Die kleinen Sardellenfilets von T & S geben der Pizza einen dezenten, etwas rauchigen Geschmack. Kurz vor dem Servieren bekommt die homemade Pizza mit ein paar Tropfen nativem Olivenöl den letzten, wohlverdienten Schliff. In jedem Falle lohnt sich der Aufwand mit all den Ruhezeiten und die außerordentliche Eigenschaft des italienischen 00-Mehls hat sich wieder mal bewährt.

Eine italienische Pizza hat eigentlich nur wenige Dinge als Belag.

 

Teig aufbewahren oder einfrieren:

Der Teig kann im Kühlschrank eingepackt in Folieo, also Luftdicht, einige Tage aufbewahrt werden. In einem Gefrierbeutel lässt sich die eine Teigkugel auch flachgedrückt in einem Gefrierbeutel bis zum baldigen Gebrauch im Tiefkühlfach einfrieren. Nach dem Auftauen im Kühlschrank nochmals durchkneten, ausrollen und auf dem Blech noch einmal kurz gehen lassen.