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100% Bio im indischen Sikkim

Autor: Tobias Stetter / vom 6. März 2018

 

Zugegeben, in Sikkim leben nur ca. 620.000 Menschen, was in indischem Maßstab doch ziemlich wenig ist. Dafür aber ist der Bundesstaat Vorreiter was den Bioanbau angeht, denn Sikkim hat eine Anbauquote von 100% Bio. Dazu wird es ab dem 1. April untersagt sein, konventionelle Lebensmittel nach Sikkim zu importieren. Ziemlich cool, wenn man bedenkt, dass die Quote in Deutschland aktuell gerade einmal 7 beträgt und im Koalitionsvertrag eine Quote von 20% für das Jahr 2030 angestrebt wird. (Siehe Ein genussvoller Koaltionsvertrag)

 Sikim gangtok sicht auf die stadt

 

Die wunderschönen Landschaften mit über 8.000 Meter hohen Berge werden so, wohl auch in Zukunft schön bleiben. Die Artenvielfalt ist gigantisch. Müll sieht man nur selten und es gibt tatsächlich Flüsse und Seen mit kristallklarem Wasser. Indien mal ganz anders, als man es sich klischeehaft vorstellt.

 

Zu verdanken ist das Ganze Shri Pawan Chamling, einem Bauernjungen, der mittlerweile zum 4. Mal als Ministerpräsident im Amt bestätigt wurde. Als Landwirt eignete er sich sein Wissen und Interesse an der Landschaft und am Anbau im Selbststudium an. Die Geschichte von Chamling beweist, dass es auch einem Jungen aus einfachen Verhältnissen möglich ist, etwas zu bewegen.

 

Sikkim geht als gutes Beispiel voran: Was kann man nicht alles im Leben erreichen, wenn man mutig ist. Also auch wenn die Agrarlobby in Deutschland und Europa mächtig ist, in Indien ist diese nicht weniger mächtig. Es gilt weiter dafür zu kämpfen, die Welt auch für die nachfolgenden Generationen in ihrer Schönheit zu erhalten.

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