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2011 Stückfass, Schwarzriesling trocken

Weingut Katharinenhof, Volker Hauer, Dürkheimer Feuerberg

 

Pinot-Freaks aufgepasst! Mit unserem Schwarzriesling seid ihr auf der richtigen (Rotwein)Seite. Naturverbunden, Pferdebewirtschaftung und die Reife im typischen Pfälzer Stückfass. Das Resultat ist ein Geschmackserlebnis zwischen schokoladigem Schmelz, dezenten Röstaromen und feinen Tanninen. Mit jedem Schluck ein niemals endendes Happy End. Probieren!

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Marke kommt von merken. Wenn sich ein deutscher Wein in die Köpfe der Weinkonsumenten gespült hat, dann ist es der Riesling. Der Schwarzriesling bedient sich des bekannten Namens. Die Ähnlichkeiten zum Riesling beschränken sich allerdings auf den Wuchs und die Form der Rebsorte. Ansonsten ist die Traube ein Mutant des Blauen Spätburgunders.

 

Auf in die Pfalz, zum Dürkheimer Feuerberg, eine der ältesten und auch bekanntesten Lagen Bad Dürkheims.

 

 

Fass(t) gereift

Stückfass heißt der im Katharinenhof von Christine und Volker Hauer erzeugte Wein. Klare Botschaft. Stückfass ist ein bis 1200 Liter großes Eichenholzfass, in dem der Wein ausgebaut wird. Das traditionelle Pfälzer Fass fasst 1000 Liter. Durch das ausgewogene Verhältnis von Holz zu Wein erhält die Spätburgunder-Mutation eine eindrucksvolle Dichte ohne aufdringliche Holznote und strenge Gerbstoffe wie beim kleineren Barrique-Bruder. Eiche ist dabei bestes geeignet, denn der Wein nimmt vom Holz Süße und Tannine auf. Dadurch erhält der Wein mehr Harmonie und Komplexität und vor allem Struktur und Lagerpotential. Hier ist für den ausgewogenen Schliff die Größe des Fasses entscheidend. Volumen vom Fass in Relation zur Holzwandoberfläche und Füllmenge. Gewünschtes Ergebnis sind, neben der Primäraromatik der Rebe und Lage, Holzaromenkonstellationen von Mandel (geröstet), Gewürznelke, Zimt, Honig, Kaffee, Karamell, Rauch, Schokolade bei feinem Schmelz und Tanninen. Vor allem der Burgunder, ob weiß oder rot, gewinnt durch das Holz an Komplexität und Potential.

 

 

Go for horse, Prometea?

Vorsprung durch Technik, heißt die Devise bei Industrieweinen und auch im deutschen Weinbau der 70er bis zu Beginn der 90er. Traditionelle Weinherstellung wurde hier vom sterilen Fortschrittsglauben abgelöst, was enorme Mengen von fruchtigen Easy-Drinking-Weinen hervorbrachte, die aber an Terroir und Authentizität verloren.

 

Volker Hauer wagt den Sprung zurück in die Vergangenheit. 2012 hat ein Pferd seinen Traktor in der Weinbergsarbeit abgelöst. Terroirwein von Anfang an gedacht. Schwere Gerätschaften verdichten den Boden - das Wachstum der Reben leidet. Durch die Pferdebewirtschaftung wird der Boden weniger verdichtet, es kommt zu einer besseren Bodenbelüftung, die Wurzeln der Reben können sich besser ausbreiten und die Versorgung mit Nährstoffen wird erhöht. Die Ergebnisse sollen, so Christina Hauer, über Jahre beobachtet und Bodenwerte gesammelt werden. Eine Chance zur Verbesserung der Qualität des Weines. Nachhaltigkeit beginnt nun mal ab der Wurzel.

 

 

Assimilation, Fotosynthese, Stoffwechsel

Spätzünder könnte man den Schwarzriesling auch nennen. Seine Trauben werden in Deutschland mit am spätesten geerntet. Das kann einen Winzer schlaflose Nächte bereiten. Bei zu feuchter Witterung im Herbst können Beeren schnell faulen. Deshalb ist für die Hauers eine gute Durchlüftung des Weinberges unabdingbar. Je mehr Belüftung und Licht, desto besser trocknen die Trauben.

Die Reben der Hauers müssen in schlechten Jahrgängen bis zu 50% der Trauben fallen lassen. Dazu kommt, dass auf ein gutes Blatt-Fruchtverhältnis (höhere Laubwand) während der Reife geachtet wird. Ein Rebstock, der weniger Trauben trägt, verteilt seine Energie auf eine kleinere Menge Wein.

 

 

Verkostung

Lebendige, tiefe Rubin- Reflexe bei leichter Opazität. So begrüßt uns der 2011er Stückfass. Dank seiner einjährigen Reife im Stückfass steigt eine herrliche, nicht zu aufdringliche, schmelzige Himbeernote in die Nase. Am Gaumen gibt’s dann schöne Nuancen von reifer Pflaume und Dörrobst, eingebunden in elegant-schokoladigen Schmelz mit Bitterschokoladentönen. Und feinen Röstaromen.

 

Durch seine Tiefe perfekt, für Pinot-Einsteiger und -Freaks.