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Norwegen ändert Mindesthaltbarkeits- bezeichnung

Autor: Tobias Stetter / vom 21. Januar 2018

Das Datum wird oftmals kurz gehalten, damit möglichst viele Produkte weggeschmissen werden.

 

Lebensmittelverschwendung ist immer noch ein großes Thema in allen westlichen Ländern. Egal ob Gemüse einfach gleich auf dem Acker entsorgt wird, weil es nicht in die Norm passt, oder massenhaft Lebensmittel in Supermärkten weggeworfen werden, um riesige Sortimente überhaupt erst zu ermöglichen, oder ob diese dann bei uns Verbrauchern im Kühlschrank vergammeln, insgesamt schmeißen wir ca. die Hälfte aller produzierten Lebensmittel weg.

 

 

Ein wichtiger Aspekt dabei ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Viele Verbraucher denken, dass nach Ablauf Produkte grundsätzlich nicht mehr schmecken oder gar ungesund sind. Natürlich bedeutet das Datum tatsächlich aber nur, dass der Hersteller bis zu diesem Datum garantiert, dass sich das Lebensmittel bis dahin in einem von Ihm definierten Zustand befindet.

 

 

Wer schon Mal Sahne auch einen Monat nach Ablauf des Datums genießen konnte weiß ganz genau, dass Lebensmittel meistens noch viel länger genießbar sind. Oftmals ist es sogar so, dass Hersteller das Datum extra kurz setzen, um möglichst viele Produkte bei den Verbrauchern abgelaufen entsorgt werden.

 

 

Norwegen geht neue Wege

 

Norwegen bringt jetzt neuen Schwung in die Debatte. Mehrere Firmen werden die Bezeichnung freiwillig auf den Packungen ändern und dort in Zukunft schreiben

 

„Mindestens haltbar bis, aber nicht schlecht nach“

 

Durch diesen Hinweis sollen Verbraucher geradezu ermuntert werden wirklich zu prüfen, ob das Lebensmittel noch gut ist. Gute Idee. Wir wünschen uns bis dahin mündige Verbraucher, die auch Ware noch nutzen und vielleicht sogar kaufen, die schon abgelaufen ist.